Verbindungsauskunft

Eine S-Bahn im Bahnland-Bayern-Design soll Lust aufs Zugfahren machen

MÜNCHEN. Eine weiß-blaue S-Bahn fährt ab sofort durch das Münchner S-Bahn-Netz. Sie dient als Botschaf­terin für das Bahnland Bayern. Als solche soll der weiß-blaue Zug Lust machen, Bayern mit der Bahn zu erkunden. „Mit der S-Bahn in den bayeri­schen Landes­farben wollen wir für Aufmerk­samkeit bei treuen Kunden und poten­zi­ellen Fahrgästen sorgen“, sagt Thomas Prechtl, Geschäfts­führer der Bayeri­schen Eisen­bahn­ge­sell­schaft (BEG). Über die komplette Länge des Fahrzeugs hinweg infor­mieren deshalb Zahlen und Fakten über das facet­ten­reiche Bahnan­gebot in Bayern. Sie zeigen, wie viel sich auf Bayerns Schienen in den letzten Jahren getan hat: „Jede Sekunde hält ein Nahver­kehrszug im Bahnland Bayern.“ Das ist erheblich mehr als noch vor 20 Jahren, denn „das Angebot im Regional- und S-Bahn-Verkehr wurde in den letzten 20 Jahren um die Hälfte ausge­weitet“. Die Infor­mation „1.060 Stationen in Bayern“ bedeutet: Mit dem Zug kommt man in Bayern fast überall hin. Selbst auf „2.588 Meter über dem Meeres­s­piegel“ – nämlich auf die Zugspitze. 

Initiator des Projekts ist die Bayerische Eisen­bahn­ge­sell­schaft, die den Regional- und S-Bahnverkehr in Bayern im Auftrag des Freistaats plant, finan­ziert und kontrol­liert. „Der Regio­nal­verkehr in Bayern hat in den letzten 20 Jahren eine wahre Renaissance erlebt“, unter­streicht Prechtl. „Mit dem Bayern-Takt wird heute auf fast allen Strecken in Bayern mindestens ein Stundentakt angeboten – mit kurzen Umstei­gemög­lich­keiten an etwa 60 Knoten­bahn­höfen. Inzwi­schen nutzt jede zweite Person in Bayern mindestens ein paarmal im Jahr das Angebot des Regional- und S-Bahn-Verkehrs. Und wir wollen das leistungs­starke Verkehrs­an­gebot konti­nu­ierlich verbessern.“ Dass das Nahver­kehrs­an­gebot auf Bayerns Schienen gut angenommen wird, belegen auch die Zahlen für das Bayern-Ticket, das erst vor kurzem seinen zwanzigsten Geburtstag feiern konnte. Es wird seit 1997 auf Initiative des Freistaats angeboten und wurde bisher rund 60 Millionen Mal verkauft. Es ist damit das erfolg­reichste Länder­ticket Deutsch­lands. 

„Zwei Drittel der Bahnland-Bayern Fahrgäste nutzen täglich die S-Bahn. Da liegt es nahe, auch hier auf die großar­tigen Leistungen im Regional- und S-Bahnverkehr hinzu­weisen. Wir freuen uns, dass wir unseren Fahrgästen mit der Bahnland-Bayern-S-Bahn künftig ein so schönes Fahrzeug präsen­tieren können“, sagt der neue S-Bahn-Chef Heiko Büttner.

Die Marke Bahnland Bayern mit dem Slogan „Zeit für Dich“ bildet das Dach über dem gesamten bayeri­schen Regional- und S-Bahn-Verkehr. Sie wurde 2010 einge­führt und rückt die unter­schied­lichen Verkehrs­un­ter­nehmen sowie sämtliche Akteure im bayeri­schen Schie­nen­per­so­nen­nah­verkehr (SPNV) näher zusammen. Sie verdeut­licht, dass dahinter ein einge­spieltes, zentral organi­siertes System steht, bei dem alle Akteure im Sinne der Fahrgäste an einem Strang ziehen.

Marke­ting­kam­pagnen aus einem Guss, aufbe­reitet für unter­schied­lichste Kanäle, sprechen viele Menschen in Bayern an. Ein Highlight ist seit 2014 auch die Bahnland-Bayern-Lok, die seither auf den Schienen im Freistaat unterwegs ist. Die Dachmarke Bahnland Bayern prägt sich ein und hat inzwi­schen einen hohen Bekannt­heitsgrad erreicht. „Der Regio­nal­verkehr in Bayern wird heute als zuver­lässige, umwelt­freund­liche und bequeme Alter­native zum Indivi­dual­verkehr verstanden“, so BEG-Geschäfts­führer Thomas Prechtl.

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