Verbindungsauskunft

Gutachten: alternative Antriebe
im Bahnland Bayern

Die Technische Univer­sität Dresden hat im Auftrag des Freistaats Bayern ein Gutachten erarbeitet, das die Wirtschaft­lichkeit alter­na­tiver Antriebe bewertet, zum Beispiel von Diesel-Hybrid- und Brenn­stoff­zellen-Fahrzeugen. Eine zentrale Erkenntnis der Studie ist, dass die Elektri­fi­zierung von Strecken Vorrang haben sollte, da der Betrieb mit konven­tionell elektrisch angetrie­benen Zügen die wirtschaft­lichste Option sei. Dies gelte insbe­sondere für stärker frequen­tierte Linien. Für Strecken ohne Elektri­fi­zie­rungs­per­spektive empfiehlt das Gutachten den Betrieb mit Diesel-/Batterie-Hybrid­fahr­zeugen, da diese wirtschaft­licher seien als reine Diesel­fahr­zeuge.

Fahrzeuge mit den im Gutachten unter­suchten alter­na­tiven Antrieben verfügen derzeit aller­dings noch über keine Zulassung in Deutschland. Der Freistaat will zunächst in Pilot­pro­jekten die Alltags­taug­lichkeit der neuen Antriebs­tech­no­logien testen, bevor sie in künftige Ausschrei­bungen der BEG einfließen.

Die Presseinformation zum Gutachten des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, für Bau und Verkehr steht hier zur Verfügung.

    Beitrag vom: