Verbindungsauskunft

Probe­be­trieb Gotteszell – Viechtach: Ergeb­nisse der ersten drei Monate liegen vor

MÜNCHEN. Die Bayerische Eisen­bahn­ge­sell­schaft (BEG) hat im Zeitraum vom 12. September 2016 bis zum 11. September 2018 auf der Strecke Gotteszell – Viechtach einen Probe­be­trieb bestellt. Die circa 25 Kilometer lange Strecke zweigt in Gotteszell von der Waldbahn zwischen Plattling und Zwiesel ab und bedient die Gemeinden Ruhmanns­felden, Patersdorf, Teisnach, Geiersthal und Viechtach. Bereits zum Schul­beginn nach den bayeri­schen Sommer­ferien 2016 trat der Verkehrs­vertrag mit einer Laufzeit von zwei Jahren in Kraft. Ziel des Probe­be­triebs ist es festzu­stellen, ob für diese Linie ein Fahrgast­po­tenzial von 1.000 Perso­nen­ki­lo­metern pro Kilometer betrie­bener Strecke erreicht werden kann. Ist dies der Fall, steht nach Ende des zweijäh­rigen Probe­be­triebs eine Fortsetzung im Regel­be­trieb in Aussicht. Wird dieses Kriterium des Freistaates verfehlt, wird der Betrieb zum 11. September 2018 enden.

Erhebungsmethode

Die ersten Fahrgast­zäh­lungen wurden vom 12. September bis zum 11. Dezember 2016 durch­ge­führt. Diese fanden diffe­ren­ziert nach den folgenden Wochen­tags­­typen statt:

  • Montag (Schule)
  • Dienstag bis Donnerstag (Schule)
  • Freitag (Schule)
  • Montag – Freitag (Ferien)
  • Samstag
  • Sonn- und Feiertag

An den  Wochen­tags­typen Montag, Dienstag bis Donnerstag und Freitag (jeweils Schule) wurde jeder Zug jeweils zweimal und an den Wochen­tags­typen Montag– Freitag (Ferien), Samstag sowie Sonn- und Feiertag wurde jeder Zug viermal erhoben. Die Verkehrs­er­hebung fand in den Fahrzeugen während der Fahrt statt. Sie umfasste die Zählung aller Ein- und aller Aussteiger an jedem Halt sowie die Besetzung zwischen zwei Halten. Auf Fahrten mit Mehrfacht­raktion wurde in allen Fahrzeugen je ein Zähler einge­setzt. Die Verkehrs­er­hebung umfasste die Hin- und Rückrichtung.

Erste Zählergebnisse

An einem mittleren Werktag (Schule) wurden rund 550 Fahrgäste, während der Schul­ferien etwa 420 und am Woche­nende knapp 450 Fahrgäste gezählt. 

Kriterium für den Erfolg des Probe­be­triebs ist ein Fahrgast­po­tenzial von 1.000 Perso­nen­ki­lo­metern pro Kilometer betrie­bener Strecke. Die oben genannten Fahrgast­zahlen spiegeln folgende Perso­nen­ki­lo­meter pro Kilometer betrie­bener Strecke wider: 375 für den mittleren Werktag (Schule), 266 während der Schul­ferien sowie 350 am Woche­nende.

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