Verbindungsauskunft

Der Bayern-Takt

Die Grund­phi­lo­sophie der Bayeri­schen Eisen­bahn­ge­sell­schaft (BEG) ist der sogenannte Bayern-Takt. Mit seiner Einführung 1996 erhöhte die BEG die Zahl der Züge, verkürzte die Fahrzeiten und verbes­serte Anschlüsse. Der Bayern-Takt entwi­ckelte sich zu einem der größten Erfolge der BEG.

Fast in ganz Bayern, auch im ländlichen Raum, steht den Fahrgästen von frühmorgens bis spätabends, auch am Woche­nende, ein Stundentakt zur Verfügung, der für deutlich mehr Akzeptanz der bayeri­schen Bahnen als Verkehrs­mittel sorgt. Darüber hinaus bietet der Bayern-Takt sogenannte Anschluss­knoten. An diesen Knoten­bahn­höfen treffen die Bahnen immer etwa gleich­zeitig ein. So erhalten Fahrgäste optimale Umstei­gemög­lich­keiten ohne lange Warte­zeiten. Dieses System nennt sich Integraler Taktfahrplan.

Nach einem erfolg­reichen Pilot­projekt im Allgäu („Allgäu-Schwaben-Takt“) setzte Bayern als eines der ersten Bundes­länder ein solch komplexes Fahrplan­system um. Schon die Einführung des Bayern-Takts stellte eine große Heraus­for­derung dar, doch ebenso anspruchsvoll ist seine ständige Optimierung. Die BEG stellt die Weichen dafür, indem sie die Anfor­de­rungen an Fahrzeuge und Infra­struktur formu­liert.

Der Erfolg des Bayern-Takts ist nachweisbar: Die Nachfrage im Regio­nal­verkehr (inkl. S-Bahn Nürnberg) stieg nach seiner Einführung um 70 Prozent. Denn er steigerte die Attrak­ti­vität der Bahn als Verkehrs­mittel in vielen Regionen enorm. Und gerade das ist für die BEG eine Motivation, den Bayern-Takt beständig zu optimieren.